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Geschrieben von: Ralf Administrator   

März 2013


CARRISMA - Herz-Kreislaufprävention startet am 01.03.2013

In Zusammenarbeit mit der BKK Akzo Nobel, der Firma VR Consult, Maindoc, Betriebsärzten und dem Ärztenetz Untermain startet ab dem 01.03.2013 ein Vorsorgeprojekt für die Region. Zentraler Punkt ist die Beratung durch den behandelnden Arzt, der zusätzlich zu seiner Beratung das von VR-Consult entwickelte Programm CARISSMA einsetzen wird, um die persönlich Prognose für den einzelnen Patienten noch besser darzustellen.


Januar 2013


Proteste - wie so häufig kein positives Ergebnis

Trotz aller Proteste konnten die niedergelassenen Ärzte keine Steigerung ihrer Honorare erreichen. Es bleibt bei einer durchschnittlichen Steigerung um 0,9% - nach Abzug der Kostensteigerungen u.a. insbesondere bei den Angestelltenlöhnen und Energie eine Honorarkürzung. Zugunsten der "industriellen" Gesundheitsbereiche wird der niedergelassene Arzt mit seiner Praxis kaputtgespart. Obwohl immer mehr Leistungen aus der stationären Versorgung in die ambulante Versorgung verlagert werden,  hat sich das Verhältnis des Geldflusses seit 1970 wie folgt verändert:

1970 Ausgaben für ambulante Leistungen 23% - für stationäre Leistungen 23%

2012 Ausgaben für ambulante Leistungen 16% - für stationäre Leistungen 36%.

Trotz vollmundiger Bekenntnisse für die wohnortnahe, ambulante Versorgung hat es die Politik geschafft, die Arbeits- und Honorarbedingungen so zu verschlechtern, daß immer weniger Mediziner sich für die Niederlassung in eigener Praxis entscheiden.

Schon auf den Veranstaltungen 2008 mit Renate Hartwig hat das Ärztenetz darauf hingewiesen, daß es politisch gewollt ist, die ambulante Versorgung in kleinen Einheiten (Arztpraxis) zugunsten "industrieller" Strukturen zu zerstören. Welche Auswirkungen das auf den einzelnen Patienten haben wird, kann man sich ausmalen, wenn man auf andere monopolisierte Bereiche wie z.B. die Stromversorgung schaut.


Oktober 2012


Bilder vom Protest:

Protest vor der TK-Geschäftsstelle Aschaffenburg - Bild 1

Protest vor der TK-Geschäftsstelle Aschaffenburg - Bild 2

Etwa 250 Ärztinnen, Ärzte und Mitarbeiterinnen der Praxen versammelten sich vor dem Gebäude der Techniker Krankenkasse in Aschaffenburg.


Protesttag am 10.10.2012:

Viele Praxen am Untermain bleiben geschlossen - Demonstration von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr in Aschaffenburg, Berliner Allee 3 vor dem Gebäude der Techniker Krankenkasse zusammen mit den Medizinischen Fachangestellten und Ärztinnen und Ärzten aus dem Aschaffenburger Raum

Liebe Patientinnen und Patienten,

unser Gesundheitssystem ist auf der Seite der Patientenversorgung noch eines der besten, wenn nicht das Beste der Welt! Auf Seiten der Bürokratie, der Freiheit Ihrer Behandlung und im Umgang der Krankenkassen mit den Ärzten wird es immer schlechter!

Bürokratie: Es gibt mittlerweile Formulare zur Anforderung von Formularen! Ihrer Behandlungszeit von 20 Minuten folgen mindestens 10 Minuten Verwaltung! Zeit, die für die Patientenversorgung fehlt!

Freiheit der Behandlung: Die Krankenkassen greifen über Regresse (hat der Arzt zu viel oder nicht im Sinne der Kasse verordnet, muss er die Medikamente aus eigener Tasche bezahlen) und Rabattverträge tief in die Medikamententherapie ein.

Durch immer weniger Honorar für die einzelne ärztliche Leistung kann eine Praxis nur überleben, wenn möglichst viele Patienten behandelt werden und damit bleibt immer weniger Zeit für den einzelnen Hilfesuchenden – die Ärzte befinden sich in einem Hamsterrad, das sie selbst so nicht wollen!

Honorierung der ärztlichen Arbeit: Viele Leistungen werden nicht kostendeckend bezahlt. Beispiel: für einen Schilddrüsenultraschall bekommt Ihr Arzt € 8,70 brutto, davon sind Gerätekosten, Raum und Helferin, Steuer und Abgaben abzuziehen – so kann eine Praxis nicht betriebswirtschaftlich geführt werden. Und ist das Budget aufgebraucht, bekommt der Arzt nur noch ca. ein Zehntel des Betrages, € 0.87, oder gar nichts mehr.

Es wird in den Medien über Honorare gesprochen, die kein Arzt erhält, der Patienten in seiner Praxis behandelt. Hier werden zur bewussten Verschleierung der Realität Durchschnittswerte mit großen, spezialisierten Praxen und Klinikambulanzen gebildet, die auch Kosten enthalten, die gar nicht zum Honorar gehören (z.B. für Dialysesachkosten, Spezialmedikamente etc.)

Umgang der Krankenkassen mit den Ärzten: Seit Monaten werden „die Ärzte“ in der Öffentlichkeit diffamiert: „Sie arbeiten zu wenig!“, tatsächlich entspricht eine 60 Stunden-Woche dem Durchschnitt. „Sie bilden sich nicht fort!“, tatsächlich muss ein Arzt alle 5 Jahre bei der Ärztekammer seine Fortbildung nachweisen. „Ein Fünftel der Ärzte bekommen Fangprämien von den Krankenhäusern!“, tatsächlich wählen die Ärzte des Ärztenetzes Untermain für Ihre Patienten das geeignete Krankenhaus ausschließlich nach medizinischen Gesichtspunkten aus. Welches Bild haben Sie von Ihrem Arzt?

Schon seit Jahren weisen wir darauf hin, dass unser ambulantes System zugunsten großer Klinikkonzerne zerschlagen werden soll. Hierhin gehen auch die Gelder, die in den letzten Jahren in die ambulante Versorgung gesteckt wurden. Aber wollen Sie das?

Wollen Sie eine freie Behandlung, bei der alles getan wird, um Ihre Gesundheit wieder herzustellen? Wollen Sie, dass Sie zum Arzt Ihres Vertrauens gehen können?

Dann solidarisieren Sie sich mit uns, lesen Sie Medienberichte kritisch und fragen Sie Ihre Krankenkasse, wie diese sich Ihre medizinische Versorgung in Zukunft vorstellt.

Am Mittwoch, den 10.10.12 bleiben die Praxen am Untermain geschlossen, wir demonstrieren gemeinsam ab 10.00 Uhr vor der Techniker Krankenkasse in Aschaffenburg – Notfälle werden über den Bereitschaftsdienst organisiert!

Pressemitteilung - hier klicken


September 2012


Der Spitzenverband der Krankenkassen ist zu abgehoben, zu weit weg von der Versorgung - KBV-Chef Köhler stellt die Systemfrage - Pressemeldung des ÄND:

Honorarstreit: KBV-Chef Köhler droht mit Sicherstellungs-Rückgabe

Im Honorarstreit mit den Krankenkassen platzt den Kassenärzten langsam der Kragen. Im Exklusivinterview mit dem Ärztenachrichtendienst droht deren Chef, Dr. Andreas Köhler, mit der Rückgabe des sogenannten Sicherstellungsauftrags und einer Urabstimmung unter allen niedergelassenen Ärzten. Das würde das Ende der Vertragsbeziehung zwischen Krankenkassen und niedergelassenen Ärzten bedeuten, Patienten bekämen dann eine Rechnung und müssten sie bei der Kasse einreichen.


Den Stand der Verhandlungen mit den Kassen beschreibt Köhler als schwierig: „Die Atmosphäre ist auf eine Weise angespannt, wie ich es in den letzten 15 Jahren nicht erlebt habe.“ Der GKV-Spitzenverband, also der Verhandlungspartner Köhlers, sei „sehr weit weg von der eigentlichen Versorgung. Die übergeordneten Interessen der GKV ließen ihn nicht mehr spüren, dass es den Kassen um die Versorgung ihrer 70 Millionen Versicherten gehe.


Die niedergelassenen Ärzte seien durch den Sicherstellungsauftrag erpressbar geworden, müssten zwar jeden Patienten behandeln, zu aber immer schlechteren Bedingungen. Köhler: „Wir sind keine raffgierigen Ärzte. Wollen wir Versorgung nach dem Spardiktat der GKV gestalten oder wollen wir sie so gestalten, dass die Menschen in Deutschland eine gute hausärztliche und fachärztliche Behandlung erhalten? Wenn wir hier jetzt zurückstecken, wird es in zehn Jahren eine solche Versorgung nicht mehr geben.“


Denn die Bedingungen der niedergelassenen Ärzte seien eben nicht mehr tragbar: „Warum muss ich mich eigentlich rechtfertigen für einen durchschnittlichen Nettoertrag von 5.500 Euro, den ich nur dann habe, wenn ich nicht krank bin und nicht in Urlaub gehe? Dafür habe ich Kredite zu finanzieren, dafür trage ich ein unternehmerisches Risiko. Wenn man das alles umrechnet, kommt man auf einen Stundenlohn von 14 Euro. Wer will unter solchen Bedingungen arbeiten?
Sein Fazit: „Wir sollten das System insgesamt in Frage stellen.“ Köhler kündigte gleichzeitig eine Urabstimmung unter allen niedergelassenen Ärzten in Deutschland an. Diese sollten entscheiden, ob sie dem Verhandlungsergebnis mit den Kassen zustimmen.


Der Ärztenachrichtendienst ist der vollredaktionelle Teil des des Online-Ärztenetzwerks Hippokranet.com. Das Hippokranet ist älter als Facebook und die gemeinsame Forums- und Netzwerkplattform der Fachinformationsdienste Facharzt.de, Hausarzt.de sowie zaend.de. Insgesamt sind im Hippokranet über 50.000 Mitglieder organisiert. Einzigartig im Internet: Die Plattform wird von ihren eigenen Lesern finanziert. Mehr als 7.000 Abonnenten zahlen freiwillig für die Nutzung.


Die "Kranken Kassen" gefährden Ihre Versorgung!

Mit der Einführung der letzten Abrechnungssystematik für Arztpraxen wurde 1996 ! festgestellt, daß ein Honorarwert von 5,11 ct pro Punkt gezahlt werden müsse (für jede ärztliche Leistung werden Punkte angesetzt, Bsp. Ultraschall der Schilddrüse 240 Punkte), um eine Praxis mit all ihren Ausgaben und Investitionen betriebswirtschaftlich führen zu können. Dieser Punktwert wird den Praxen seit Jahren verweigert. 2008 wurde er auf 3,5 ct festgelegt. Die Ärzteschaft hatte sich darauf eingelassen, da von Seiten der Kassen und der Politik immer davon gesprochen wurde, daß der Gesundheitsfonds mit Milliardenverlusten arbeiten würde. Seit Anfang des Jahres ist nun bekannt, daß die Kassen immer mehr Überschüsse horten - aktuell 22 Milliarden Euro.

Vor den Verhandlungen zur Honorierung der Ärzte am 30. August hatte der Spitzenverband der Krankenkassen wöchentlich in den Medien Stimmung gegen die niedergelassenen Ärzte gemacht: Fangprämien, Ärztepfusch und Faulheit waren die Stichworte. Damit sollte eine Stimmung in der Bevölkerung und der Politik geschaffen werden, die sogar eine Absenkung des Punktwertes als gerechtfertigt ansah. Herausgekommen ist in sehr fragwürdigen "Verhandlungen" ein Plus von lediglich 0,9%!

Seit Jahren werden die Rücklagen der Praxen und ihrer Inhaber aufgebraucht und nötige Investitionen nicht mehr getätigt. Immer mehr Ärzte verlassen das Land oder geben ohne Nachfolger auf! An guten Arbeitsbedingungen und fürstlicher Entlohnung kann das nicht liegen! Geht dieser Trend weiter, wird zuallererst die Versorgung auf dem Land darunter leiden und viele Hilfesuchende keinen Arzt mehr finden oder Termine nur noch in weiter Ferne bekommen, da die Arbeitszeiten der Ärzte schon jetzt regelmäßig 50 und mehr Stunden pro Woche betragen.

Somit streiken die Ärzte nicht nur für ihr höheres Honorar, wie von den Medien immer dargestellt, sondern auch für den Fortbestand der ambulanten Versorgung.

Unterstützen Sie Ihren Arzt! Fragen Sie Ihre Krankenkasse, wie sie sich die Sicherstellung Ihrer Versorgung in den nächsten Jahren vorstellt! Kämpfen Sie mit gegen immer mehr Bürokratie und immer weniger Leistung!

Protestmaßnahmen ab 10.09.12: - Kassenanfragen werden nicht mehr beantwortet - Bonushefte nicht mehr ausgefüllt - Praxen sind für die Krankenkassen telefonisch nur noch von 20 Uhr abends bis 8 Uhr morgens erreichbar

                          ab 11.09.12: - Ärzte faxen an die Krankenkassen und wehren sich gegen die Diffamierungen der letzten Wochen

Hier ein Kommentar von Peter Hahne - s. Seite 3


August 2012


Notarztversorgung in Bayern akut gefährdet!

Vor ca. 2 Jahren wurde im Rahmen des Rettungsdienstgesetzes die Dokumentation und Abrechnung der Notarzteinsätze neu geregelt. Durch neue Auslegungsmöglichkeiten und Abstimmungsfehler sahen sich die Kostenträger seitdem im Recht, nicht mehr alle Notarzteinsätze zu bezahlen, meldeten gar, daß Notärzte unnötig ausrücken würden. Da dies nicht der Fall war, zahlte die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) das Honorar für alle Einsätze weiter, ohne dafür Geld von den Kostenträgern zu erhalten und streitet seither mit ihnen um das ausstehende Honorar. Mittlerweile ist ein immenser Fehlbetrag von ca. 10 Mio. Euro aufgelaufen und die KVB rechtlich nicht mehr in der Lage, die Notärzte weiter ohne Kostendeckungszusage durch die Kassen zu bezahlen. Das bisherige Honorar für den Notarzt von ca. 100 Euro pro Einsatz soll nun ab dem 1. Oktober drastisch gekürzt werden.

Notärzte versehen ihren Dienst freiwillig und zusätzlich zu der schon hohen Arbeitsbelastung in Klinik und Praxis. Sie sind langjährig speziell ausgebildet und übernehmen mit ihren Entscheidungen vor Ort ein höchstes Maß an Verantwortung. Nicht selten riskieren auch sie ihre Gesundheit bei den Einsätzen. Wie schon bei den sonstigen ärztlichen Honoraren, sollen nun auch die Notärzte  hochqualifizierte Arbeit mit einer Bezahlung auf Ramschniveau erbringen.

Hier die Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (agbn).


Juli 2012


LUNGENWOCHE in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Lungentag e.V.

Vom 16.07. - 20.07. können Sie in den Arztpraxen des Ärztenetzes und hier im Internet einen Fragebogen ausfüllen, um Ihr eigenes Risiko für eine Lungenerkrankung einzuschätzen. Ihr Hausarzt wird Sie dann anhand des Fragebogens weiter beraten!

Zum Fragebogen - hier klicken


Juni 2012


1. Verfahren gegen die elektronische Gesundheitskarte

Öffentlicher Prozess vor dem Sozialgericht Düsseldorf
1. Etage, Saal 139
Ludwig-Erhard-Allee 21
40227 Düsseldorf
am Donnerstag, 28.06.2012, ab 09.00 Uhr

ERKRATH – „Das juristische Procedere ist nunmehr gesichert“, begrüßt Martin Grauduszus, Präsident der ‚Freien Ärzteschaft’ (FÄ) die Tatsache, dass im bundesweit ersten Verfahren gegen die elektronische Gesundheitskarte das damit befasste Sozialgericht Düsseldorf nunmehr den Termin für die mündliche Verhandlung auf den 28. Juni 2012, 9.00 Uhr, festgesetzt hat.  Damit behalte der Kläger, ein Versicherter bei der in Solingen ansässigen ‚Bergischen Krankenkasse’ alle Möglichkeiten, seine Klage über zwei Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht zu bringen: „Deshalb muss das Verfahren der ersten Instanz Mitte 2012 abgeschlossen werden, da nach Gesetzeslage die Krankenkassen gezwungen sind, bis Ende 2012 siebzig Prozent der Versicherten mit der neuen Gesundheitskarte auszustatten.“ Der Kläger sieht durch die elektronische Gesundheitskarte seinen Datenschutz gefährdet: er fürchtet, dass sie Teil einer neuen Informationsstruktur im Gesundheitswesen ist und seine Gesundheitsdaten in diesem System gespeichert und übertragen werden.  

Der Anwalt des Klägers, Jan Kuhlmann, erklärt, nach dem Gesetz sollten die Patienten „bei erster Verwendung der Karte“ ihre Einwilligung oder ihren Widerspruch zur Benutzung der freiwilligen Anwendungen der neuen Karte dokumentieren – wie Einwilligung oder Widerspruch u. a. zu Notfalldaten, elektronischem Arztbrief oder zur elektronischen Gesundheitsakte. Derzeit sei es weder vorgesehen noch überhaupt technisch möglich, diese Erklärungen der Versicherten bei der ersten Verwendung der Karte abzufragen und zu dokumentieren.  

Die freiwilligen Anwendungen seien derzeit nicht vorgesehen, sollen aber später eingeführt werden. „“Die Einwilligung der Versicherten muss nach dem Gesetz jetzt, beim so genannten ‚Rollout’ der neuen Karte, vorgenommen werden und nicht erst zum Zeitpunkt der Einführung dieser freiwilligen Anwendungen der Karte, das aber geschehe nicht: „Auch insofern muss wegen dieses Rollout-Skandals die Karte gestoppt werden“, sagt Kuhlmann.    

Vor diesem Hintergrund appelliert FÄ-Präsident Grauduszus an Kolleginnen und Kollegen, „nach Möglichkeit an dieser öffentlichen Verhandlung gegen die von uns Ärztinnen und Ärzten nicht gewollte elektronische Gesundheitskarte zahlreich teilzunehmen.“

Quelle: Homepage der Freien Ärzteschaft, www.freie-aerzteschaft.de


Mai 2012


Neuer Chefarzt in der Rot-Kreuz-Klinik Wertheim

Dr. Albrecht Rottmann leitet in Zukunft die Innere Abteilung der Rot-Kreuz-Klinik in Wertheim.


April 2012


Hausarztzentrierte Versorgung - ACHTUNG: BIS 30.4. EINSCHREIBEN, wenn Sie ab 1.7. teilnehmen möchten!

Nach langem Ringen konnte über einen Schiedsspruch mit der AOK und den Ersatzkassen wieder ein Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung, "Hausarztvertrag", abgeschlossen werden. Leider ist es nun notwendig, daß alle Patienten sich wieder neu in diese Verträge einschreiben, wenn sie ab dem 1.7. daran teilnehmen möchten. Nach dem 30.4. sind die Einschreibungen dann für das Quartal ab dem 1.10. gültig.

Auch haben die AOK und der Verband der Ersatzkassen (außer Techniker Krankenkasse) schon wieder rechtliche Schritte gegen diesen Vertrag angekündigt. Wir werden weiter berichten!

Siehe auch unter "Gesundheitspolitik" - Hausarztverträge


DIE MEDIZINISCHE VERSORGUNG DER KINDER IM LANDKREIS IST GEFÄHRDET!

Carl-Ulrich Schmid, Kinderarzt in Miltenberg, schlägt Alarm! Zwei Kinderarztsitze fielen in den letzten 10 Monaten im Landkreis weg: einer wurde von der Rhön-Kliniken AG aufgekauft und bleibt aus nicht bekannten Gründen unbesetzt, der andere wurde nach Baden-Württemberg verlegt. Die Kassenärztliche Vereinigung, die für Versorgungssteuerung verantwortlich ist, sieht keinen Handlungsbedarf. Die verbleibenden Kinderärzte schaffen es kaum, die nun "heimatlosen" kleinen Patienten weiter zu behandeln, da sie und ihre Helferinnen schon zuvor am Rande der Möglichkeiten arbeiteten.

Wir haben das Schreiben von Herrn Schmid an den Bote vom Untermain für Sie hier eingestellt: hier klicken


März 2012


Universitätsklinikum Gießen/Marburg

Anfang des Jahres verkündete die Rhön-Kliniken AG in allen Medien die erneute Umsatz- und Gewinnsteigerung des Konzerns, jetzt sollen trotz schon bestehender Überlastung des Personals im Universitätsklinikum Gießen-Marburg 500 Arbeitsplätze abgebaut werden!

Hier der Artikel aus der Oberhessischen Presse

Wenn Sie sich weiter über Notruf 113 informieren möchten, klicken Sie hier.

Meldung vom 07.03.: Ministerpräsident Volker Bouffier hatte die Geschäftsführung zum Gespräch einbestellt. Das Ergebnis: die Streichung von 500 Stellen ist vom Tisch.

Meldung vom 14.03.: Betriebsrat setzt die Beschäftigten und die Presse von gescheiterten Verhandlungen in Kenntnis. klicken Sie hier

Meldung vom 20.03.: Der Marburger Uni-Senat schlägt Alarm:

   „Der Senat stellt mit Bedauern fest, dass viele seiner Befürchtungen bestätigt und die negativen Auswirkungen auf das Klinikum und die Universität immer deutlicher werden“

   hier die Meldungen des Deutschen Ärzteblattes, der Oberhessischen Presse und der Brandbrief der Chefärzte.

Meldung vom 17.04.: Der Stellenabbau geht weiter. Die Betriebsratsvorsitzende Bettina Böttcher: „Wir sehen eine zum Teil dramatische Unterbesetzung in verschiedenen Arbeitsbereichen.“


Die Privatisierungswelle geht weiter:

Die Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden sollen Teil-privatisiert und zu 49% an die Rhön-Kliniken AG verkauft werden. Hier können Sie sich informieren und sich gegen den weiteren Ausverkauf unseres Gesundheitswesens wehren:

Homepage der Initiative für eine kommunales HSK

                   Leider zu spät! Die Kliniken wurden verkauft!


Februar 2012



Neue Petition jetzt online: Stopp der Bürokratie im Gesundheitswesen!

Dr. Tobias Neuhauser, Allgemeinarzt aus Müllheim/Baden, der schon im vergangenen Jahr erfolgreich gegen das Bürokratiemonster "Neue Ambulante Kodierrichtlinien" gekämpft hat, nimmt die Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney über die Bürokratiekosten im Gesundheitswesen (s.u.) zum Anlass, eine neue Petition einzureichen. Er möchte die Bürokratiekosten durch die Forderung nach Kontrolle der Krankenkassen durch den Bundesrechnungshof transparenter machen und verhindern, daß immer mehr Bürokratie aus den Verwaltungen der Krankenkassen in die Arztpraxen verlagert werden.

Patienteninformationsblatt

Sonderdruck von "Durchblick Gesundheit" zur Studie Bürokratie im Gesundheitswesen

Unterschriftenliste - Jeder kann sich die Unterschriftenliste ausdrucken, in der Familie oder bei Freunden unterzeichnen lassen und an die auf dem Blatt angegebene Faxnummer schicken.

Link zur Online-Petition https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=21866

BITTE ZEICHNEN SIE MIT - JEDE MINUTE BÜROKRATIE IN DER ARZTPRAXIS KOSTET DIE ZEIT FÜR DIE PATIENTEN!!!

Text der Petition

Die gesetzlichen Krankenkassen bagatellisieren mit nur 5,4% die Bürokratiekosten im Gesundheitswesen. Nach neuesten Erhebungen liegen sie aber bei 23% und werden auf Ärzte, Pflegeberufe, Physiotherapeuten und Apotheker verlagert. Diese Petition fordert: 1) Die Bürokratiekosten transparent zu machen und nicht mehr versteckt auf die im Gesundheitswesen Beschäftigten abzuwälzen. 2) Den Bundesrechnungshof mit der Kontrolle der Verwaltungs- und Bürokratiekosten der Krankenkassen zu beauftragen.

Begründung

Als niedergelassener Hausarzt erlebe ich tagtäglich Zeit fressende und für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung sinnlose Vorgaben in unserem Gesundheitswesen. Und ich erfahre tagtäglich von meinen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen auch in der Klinik, von Krankenschwestern, Altenpflegerinnen, Physiotherapeutinnen und Apothekern, in welchem Ausmaß auch ihre Arbeit für unsere Patientinnen und Patienten durch unnötige Bürokratie behindert wird.

Nun wurde diese alltägliche Erfahrung der in Patientenverantwortung Stehenden endlich einmal in Zahlen gefasst. Das Nachrichtenmagazin Spiegel stellte am 31.12.2011 die Studie einer renommierten Unternehmensberatung vor, die zu folgendem Schluss kommt: die Gesamtkosten für Verwaltung liegen in Deutschland nicht - wie von den Krankenkassen immer behauptet - bei 5,4 Prozent sondern bei 23 Prozent! Das ist jeder vierte Euro! Die Unternehmensberatung schätzt lt. Spiegel, dass alleine 13 Mrd. Euro pro Jahr schlichtweg verschwendet werden durch unnötige Bürokratie!

Eine unsägliche Rolle für diesen eklatanten Missstand spielen die gesetzlichen Krankenkassen. Sie versorgen – wie die vorliegende Studie zeigt - die Politik offensichtlich mit falschen Zahlen (5,4 Prozent statt 23 Prozent). Eine bessere Kontrolle der Krankenkassen ist deshalb dringend notwendig! Prädestiniert hierfür ist der Bundesrechnungshof. Ein jährlicher Prüfbericht würde unseren Krankenkassen auch helfen effizienter zu arbeiten, damit mehr Versichertenbeiträge zukünftig wieder in der Patientenversorgung ankommen.

Diese Petition greift auf, was nun durch Zahlen belegt ist und auch viele Bürger aus eigener Erfahrung bestätigen: die im Gesundheitswesen Arbeitenden haben oft zu wenig Zeit, weil sie mit Bürokratie überfrachtet sind. Mitverantwortlich sind die Krankenkassen, die selber viel unsinnige Bürokratie auslösen und die wahren Bürokratiekosten nicht benennen wollen. Nur wenn diese Missstände bekannt werden, hat die Politik die Grundlage für wirkungsvolle Strukturreformen. Darauf zielt der Appell meiner Petition: die horrende Verschwendung von Versichertengeldern im Gesundheitswesen durch Bürokratie transparent zu machen, um Änderungen zu bewirken!



Januar 2012


Die Bürokratie des deutschen Gesundheitswesens ist nicht zu toppen!

"Eine Studie macht Furore: Das weltweit renommierte Beratungsunternehmen A. T. Kearney hat die wirklichen Verwaltungskosten im deutschen Gesundheitswesen unter die Lupe genommen – und selbst für Insider erschreckende Zahlen herausgefunden. Dem ÄND liegt die A.T. Kearney-Studie exklusiv vor, an der auch tausende Hippokranet-Mitglieder mitgewirkt haben.

Die Verwaltungskosten im öffentlichen deutschen Gesundheitssystem betrugen im Jahr 2010 tatsächlich 40,4 Milliarden Euro. Von jedem einzelnen Beitrags-Euro kommen höchstens 77 Cent beim Patienten an. Die 23prozentige Verwaltungskostenquote des Gesundheitssystems ist um den Faktor 3,8 höher als der durchschnittliche Wert in deutschen Industrieunternehmen, der 6,1 Prozent beträgt.

Offiziell berichten Kassen und sogar das Bundesgesundheitsministerium seit Jahren, die Verwaltungskosten der GKV lägen bei 5,4 Prozent oder bei insgesamt 9,5 Milliarden Euro. Tatsächlich sehen die Zahlen aber so aus: 68 Prozent der gesamten Verwaltungskosten im Gesundheitswesen bzw. 27,5 Milliarden Euro werden durch die GKV verursacht – in dem sie reichlich bürokratischen Aufwand auf die Leistungserbringer verlagert. Erfasst man diesen aber zahlenmäßig, entspricht der GKV-Bürokratieaufwand 15,6 Prozent bezogen auf die 176 Milliarden Euro Gesamtausgaben.

Die Studie hat bezogen auf die Verwaltungskosten ein Einsparpotenzial von mindestens 13 Milliarden Euro identifiziert. Von jedem Beitrags-Euro können mindestens 8 Cent eingespart werden und der heutige Beitragssatz von 15,5 Prozent auf 14,2 Prozent gesenkt werden. Das Einsparpotenzial beträgt somit konkret 252,90 Euro pro Beitragszahler pro Jahr oder 1,3 Prozentpunkte des Beitragssatzes."

Quelle: facharzt.de vom 02-01-12

Weitere Infos auf www.facharzt.de, www.hausarzt.de und demnächst auf www.durchblick-gesundheit.de



November 2011

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♦ Keime im Aschaffenburger Klinikum

Artikel auf main-netz.de zum Thema



Oktober 2011

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♦ Ärztemangel im Landkreis noch nicht angekommen

Artikel auf main-netz.de zur Bürgermeisterdienstversammlung im Landratsamt


♦ Eine neue Gesundheitsreform wird beraten – Petition gegen die ASV – Bürger des Landkreises sollen mitzeichnen

Im Bundesrat und Bundestag wird zur Zeit das neue „Versorgungsstrukturgesetz“ beraten, das ab Januar 2012 in Kraft treten soll. Neben einer neuen Bedarfsplanung, Maßnahmen zu Beseitigung des Ärztemangels auf dem Land, Delegation ärztlicher Leistungen u.a. soll eine neue Versorgungsebene, die Ambulante Spezialärztliche Versorgung (ASV) eingeführt werden. Sowohl niedergelassene Ärzte als auch Krankhäuser sollen innerhalb dieser Versorgungsebene spezielle Krankheiten behandeln dürfen. Allerdings wird die momentane Formulierung des Gesetzes dazu führen, daß die fachärztliche Basisversorgung der Bürger sich deutlich verschlechtern wird. Der Augenarzt Dr. Gernot Petzold hat eine Petition in den Bundestag eingebracht, die diese Form der Spezialärztlichen Versorgung stoppen soll:

Text der Petition:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...


Stopp für die “Ambulante Spezialärztliche Versorgung (ASV)” !


Ich appelliere an die Politiker aller Parteien im Deutschen Bundestag:
Verhindern Sie die Einführung der „Ambulanten Spezialärztlichen Versorgung“ im Rahmen des neuen Versorgungsstrukturgesetzes. Verhindern Sie eine neue, unnötige Versorgungsebene, die die flächendeckende fachärztliche Grundversorgung der Bevölkerung in Deutschland gefährden wird.

Begründung:

Ich schreibe diese Petition als Augenarzt, der seit mehr als 25 Jahren Patienten in Oberfranken fachärztlich versorgt. Trotz der in den letzten Jahren immer knapper werdender Mittel aus der Gesamtvergütung der gesetzlichen Krankenkassen, die für uns Fachärzte der Grundversorgung zur Verfügung stehen, sehen wir unseren Auftrag darin, auch in ländlichen Regionen, möglichst wohnortnah eine fachärztliche Basisversorgung sicher zu stellen.
Diese flächendeckende, wohnortnahe fachärztliche Versorgung wird jetzt entgegen der Ankündigung des Bundesgesundheitsministeriums - „Ziel muss eine gute ärztliche Versorgung in allen Regionen Deutschlands sein“ - durch die Einführung der geplanten „Ambulanten Spezialärztlichen Versorgung“ im Rahmen des neuen Versorgungsstrukturgesetzes in Frage gestellt

Warum ist diese „Ambulante Spezialärztliche Versorgung“ in der vorgesehenen Form ein „Fachärztevernichtungsgesetz“?

1. Weil die im aktuellen Gesetzentwurf vorgesehene Bereinigung der Gesamtvergütung der gesetzlichen Krankenkassen um die vertragsärztlichen Leistungen, die Bestandteil der ambulanten spezialärztlichen Versorgung sind, die Mittel weiter vermindert, die für eine flächendeckende fachärztliche Grundversorgung zur Verfügung stehen.

2. Weil bisher nicht gewährleistet ist, dass für die „Ambulante Spezialärztliche Versorgung“ die persönliche Leistungserbringung und der Facharztstandard in Kliniken und großen MVZ gleichermaßen gelten.

3. Weil die konkrete Ausgestaltung der „Ambulanten spezialärztlichen Versorgung“ komplett dem Gemeinsamen Bundesausschuss übertragen wird. Es erscheint höchst bedenklich, wenn erst nach Beschluss des Versorgungsstrukturgesetzes durch den Deutschen Bundestag die konkreten Inhalte des Gesetzes definiert werden – und zwar nicht durch den Gesetzgeber, sondern durch den Gemeinsamen Bundesausschuss.

4. Weil für den Zugang zur „Ambulanten Spezialärztlichen Versorgung“ ein Überweisungsvorbehalt durch niedergelassene Vertragsärzte gelten muss - analog der Regelung, die für den §116b SGB-V beschrieben ist. Für die Überweisung muss eine gesicherte Diagnose vorliegen.


5. Weil ein pauschaler Investitionskostenabschlag für die Kliniken über alle Leistungen den unterschiedlichen, investiven Bestandteilen der jeweiligen Leistungen nicht gerecht wird und in Höhe von 5% eindeutig zu niedrig bemessen ist. Der Investitionskostenabschlag sollte nicht an die Krankenkassen zurückfließen, da dadurch in jedem Fall die „Ambulanten Spezialärztlichen Leistungen“ von Kliniken für die Krankenkassen preiswerter wären als jene von niedergelassenen Ärzten.


Solange diese Unwägbarkeiten bestehen, wird diese neue „Ambulante Spezialärztliche Versorgung“ nicht zum Vorteil für die medizinische Versorgung unserer Bevölkerung sein.
Kulmbach, d. 21.9.2011


Gernot Petzold“


Lassen Sie sich beim Deutschen Bundestag registrieren (geht ganz einfach) und unterzeichnen Sie die Petition!

Zur Petition hier klicken

Weitere Informationen:

Bundesministerium für Gesundheit


August 2011

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♦ Die „Beleger“ im Krankenhaus Miltenberg dürfen den Großteil ihrer Betten behalten

Die Geschäftsführung der Kliniken Miltenberg/Erlenbach wollte in einer Umstrukturierungs-maßnahme Teile der jetzigen Belegabteilungen beschneiden und eine „geriatrische Rehabilitationsabeilung“ im Miltenberger Krankenhaus etablieren. Dies hätte bedeutet, daß von den bisher 32 Belegbetten für 4 Abteilungen (Chirurgie, Urlologie, HNO und Gynäkologie) 22 weggefallen wären und es einen dramatischen Einschnitt in die Versorgung der Miltenberger Bürger gegeben hätte. Erst als die Belegärzte sich an die Öffentlichkeit wandten, kam es zu einem Gespräch mit dem Krankenhausbeirat und den Entscheidungsträgern der Kliniken. In einem Kompromiss konnte man sich auf jetzt 20 Betten für die Belegabteilungen einigen.

Auch versprach die Geschäftsleitung, die Belegärzte über geplante Maßnahmen besser zu informieren und wieder ausreichend OP-Kapazitäten (die vorher ohne Einverständnis der operierenden Ärzte eingeschränkt wurden) wieder bereit zu stellen.

Wie weit die Planungen zur „geriatrischen Rehabilitationsabteilung“ gediehen sind, ist derzeit nicht bekannt.

Weitere Informationen:

http://www.main-netz.de/nachrichten/region/miltenberg/berichte/art4019,1755109

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 19. März 2013 um 09:45 Uhr